18. Dezember 2012

Fehlersuche in 726 Fernseh-Episoden Star Trek

Normalerweise ist er Professor für Elektrotechnik und entsprechend systematisch geht Hubert Zitt auch sein Hobby an: Er ist ein Trekkie.

Der Nachrichtenagentur dpa hat er Details zu seiner Untersuchung der Filmfehler der Star-Trek-Episoden genannt. Dafür hat er alle 726 Folgen gesehen. Er fand neben kleinen Missgeschicken, etwa dass Captain Kirk in einer Szene die Hose riss, auch Übersetzungsfehler. So wurde das englische "mist", was Nebel heißt, einfach nicht übersetzt, sondern blieb in der deutschen Version "Mist".

Neben den Fehlern gebe es bei der Raumschiff-Serie aber vor allem zukunftsweisende Elemente: So könne man heute tatsächlich einen Computer auffordern, Musik zu spielen. Und auch das Beamen ist mittlerweile zumindest theoretisch möglich.

Für echte Fans bietet Professor Zitt übrigens eine kleine Weihnachtsfreude: In einer Vorlesung wird er an der Fachhochschule Zweibrücken über seine Beobachtungen sprechen. Die Vorlesung wird auch online übertragen.

http://startrekvorlesung.fh-kl.de/?reload=true

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)