18. Dezember 2012

Neue ESA-Antenne soll Kommunikation mit Raumsonden verbessern

Damit sollen die Sonden der europäischen Raumfahrtagentur besser nach Hause telefonieren können.

Die ESA nimmt heute in Argentinien eine Antenne in Betrieb, die das "European Deep Space Network" verstärken soll. Darüber kommuniziert die ESA mit den Raumsonden, die weit entfernt von der Erde im All unterwegs sind. Die Signale sind, wenn sie die Erde erreichen, fast 400 Milliarden Mal schwächer als der Sender eines typisches UMTS-Smartphones.

Laut Onlineportal "heise.de" erhofft sich die ESA viel von dem neuen System - schon die Probeläufe seien besser als erwartet gewesen. Davon profitieren sollen Missionen wie "Mars Express", "Venus Express" oder "Rosetta" - das ist die derzeit am weitesten entfernte ESA-Sonde. Sie soll übernächstes Jahr einen Kometen erreichen, der 900 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)