18. Dezember 2012
Wer in seiner Kindheit gemobbt wird, neigt auch später zu psychischen Problemen.
Wie kanadische Forscher im Fachmagazin "Psychological Medicine" schreiben, wirken sich die Erfahrungen sogar auf das Erbgut aus: Durch das Mobbing könne sich die Struktur rund um ein Gen namens SERT ändern. Das Gen steuert das Hormon Serotonin und gleicht damit indirekt Stimmungen aus - oder kann zu Depressionen führen.
Die Forscher der Universität Montreal untersuchten 28 Zwillingspaare im Alter von zehn Jahren, die jeweils im selben Umfeld aufgewachsen waren, von denen aber nur ein Zwilling gemobbt worden war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)