19. Dezember 2012

Malawi: SMS-Geld statt Lebensmittelhilfe

Diese Methode der Lebensmittelhilfe macht alle Beteiligten glücklich.

Das Welternährungsprogramm hilft inzwischen 67.000 Menschen im afrikanischen Malawi mit mobilem Geld statt direkter Mais-Lieferung. Die Teilnehmer bekommen ein einfaches Handy geschenkt und erhalten darüber einmal im Monat eine SMS, mit der sie sich Bargeld abholen können. Dann dürfen sie dann selbst entscheiden, welche Lebensmittel sie sich davon auf dem Markt kaufen. Das freut auch die lokalen Kleinhändler.

Bis März sollen insgesamt mehr als 100.000 Menschen davon profitieren. Das Programm wird vom britischen Entwicklungsministerium finanziert. Insgesamt sind in Malawi fast zwei Millionen Menschen von Hunger bedroht, weil es dort eine Dürre gibt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)