19. Dezember 2012
Die Welt wird untergehen.
Das steht auch für Astronomen fest. Allerdings geben sie uns mehr Zeit als die Maya und andere Untergangs-Propheten.
Im Deutschlandradio Kultur sagte der Astrophysiker Dietrich Lemke, die Erde verschwindet, wenn die Sonne ausglüht - vermutlich in sieben Milliarden Jahren. Das läuft so ab: Im Kern der Sonne verschmilzt weiter Wasserstoff zu Helium. Die Sonne wird dadurch innen kompakter, bläht sich aber im Ganzen auf. Die äußeren Schichten werden leichter und fliegen davon. Irgendwann bleibt ein Zwergstern ohne Energie übrig. Die Erde spiralt dann in die Sonne und verglüht wie eine Schneeflocke im offenen Feuer. Von der Sonne wird nur eine Sternleiche übrigbleiben, so der Astronom.
Mit dem menschlichen Leben auf der Erde wird es allerdings schon vorher aus sein. Denn: Da die Sonne größer wird, nimmt auch ihre Leuchtkraft zu und auf der Erde wird es heißer. In einer Milliarde Jahre wird es auf unserem Planeten etwa 30 Grad heißer sein als jetzt. Die Ozeane beginnen dann, zu verdampfen. Die Erde trocknet komplett aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)