19. Dezember 2012
Manche Korallen wissen sich gegen die Versauerung der Ozeane zu wehren.
Da das Meer Treibhausgase löst, sinken dort die pH-Werte - was kalkbildende Tierarten wie Korallen gefährdet, die eher basische Bedingungen benötigen. Forscher der California State University haben aber herausgefunden, dass die Steinkorallenart "Porites rus" eine steigende Kohlensäuremenge im Wasser puffern kann. Sie setzten sie in saureres Wasser und beobachteten, dass das Tier neben dem üblichen Karbonat verstärkt Hydrogen-Karbonate nutzt, um sein Kalkgerüst zu bilden. Dadurch werde die Korrosion von Korallenriffen deutlich verlangsamt, schreiben die Forscher in einer Fachzeitschrift. In sauren Gewässern sind mehr Hydrogen-Karbonate vorhanden.
(Proc R Soc B 10.1098 / rspb.2012.2374, 2012).
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)