19. Dezember 2012

Deutsche Umwelthilfe kritisiert falsche Produktinformationen

Geringer Spritverbrauch, niedriger CO2-Ausstoß:

Das liest man häufig, wenn es um die Vorzüge neuer Automodelle geht. Die Deutsche Umwelthilfe geht allerdings davon aus, dass viele solcher Angaben, die die Hersteller an die Zulassungsbehörden übermitteln, nicht stimmen. Nach den Worten von Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch liegt das vor allem daran, dass diese klima- und umweltbezogenen Produktinformationen in Deutschland nicht oder viel zu wenig kontrolliert werden. Resch kritisierte bei der Vorstellung des Jahresberichts in Berlin, falsche Angaben würden von den Behörden nicht geahndet. In diesem Jahr sei die Umwelthilfe gegen mehr als 1.000 Verstöße juristisch vorgegangen. Nach Angaben der Organisation führen die fehlerhaften Angaben auch dazu, dass Statistiken - zum Beispiel über den jährlichen CO2-Ausstoß - verzerrt werden.

Die Deutsche Umwelthilfe definiert sich als unabhängiges Forum für Umweltschützer, Politiker und Wirtschaftsfachleute. Sie hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, den Umweltschutz in der Wirtschaft und bei Produkten zu fördern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)