20. Dezember 2012
Live fast, die young - dieser Spruch gilt offenbar vor allem für Solo-Rockstars.
Sie sterben nämlich jünger als Mitglieder berühmter Musikgruppen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, über deren Ergebnisse die Fachzeitschrift "BMJ Open" berichtet. Die Wissenschaftler nahmen das Schicksal von knapp 1.500 Rock- und Pop-Musikern unter die Lupe, die zwischen 1956 und 2006 berühmt wurden. In den USA starben 23 Prozent der Solo-Musiker, aber nur zehn Prozent der Bandmitglieder früher als der Durchschnitt. In Europa waren die Unterschiede mit knapp zehn zu fünf Prozent geringer. Ein Großteil der Todesfälle ging auf Drogenkonsum und Autounfälle zurück.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)