20. Dezember 2012
Zu doof für Mathe gilt anscheinend nicht.
Forscher aus München und Bielefeld haben herausgefunden, dass für die Entwicklung von Mathematikkenntnissen nicht nur die Intelligenz eine Rolle spielt - sondern vor allem Motivation und Lernmethode. Für ihre Studie haben die Wissenschaftler Daten aus einer Langzeitstudie mit gut 3.500 deutschen Schülern ausgewertet. Über fünf Jahre hinweg wurden ihre mathematischen Fähigkeiten auf einer Skala mit den Noten fünf bis zehn bewertet.
Am Anfang spielte der IQ zwar den Wissenschaflern zufolge eine große Rolle. Er hatte aber nur wenig Einfluss darauf, ob und wie stark sich die Schüler über die Jahre verbesserten. Besonders gut wurden diejenigen, die von sich aus motiviert waren. Positiv wirkte sich auch aus, wenn sich die Schüler trauten, Aufgaben für andere zusammenzufassen und zu erklären.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)