24. Dezember 2012
In der Westantarktis bereitet eine ungewöhnliche starke Erwärmung Wissenschaftlern Sorge.
Polarforscher berichten in der britischen Fachzeitschrift "Nature Geoscience", dass die Temperatur in der Byrd-Region seit 1958 um 2,4 Grad gestiegen ist. Das sei deutlich höher als bisher angenommen. Die Zentralregion der Westantarktis gehöre sogar zu den Gebieten auf der Erde, die sich am schnellsten erwärmt hätten. Weil in der hoch gelegenen Gegend auch im Sommer eine mittlere Temperatur von minus zehn Grad herrsche, führe die Erwärmung aber nicht unmittelbar dazu, dass größere Eismassen schmölzen. Gefährdet sei aber die Stabilität des Meereises an der Küste und des benachbarten Ross-Eisschelfs in der Antarktis.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)