24. Dezember 2012
Er ist der Gegenbegriff zum Egoismus - der Altruismus.
Warum wir uneigennützig handeln, darüber könnte es jetzt neuen Aufschluss geben. Wissenschaftler haben bei Affen Nervenzellen entdeckt, die auf selbstloses Handeln spezialisiert sind.
In der Hirnregion hinter den Augen befinden sich Zellen, die dann aktiv sind, wenn Affen einem Artgenossen eine Belohnung zukommen lassen. Wissenschaftler der Duke University in Durham berichten im Fachmagazin "Nature Neoscience", dass aber insgesamt drei Regionen im Hirn der Tiere darüber entscheiden, ob ein Affe uneigennützig handelt. In zwei Regionen wird bewertet, wie wichtig eine Belohnung für den anderen wäre und wie wichtig für den Affen selbst. Eine dritte überwacht den Vorgang. Die Forscher hoffen, dass durch die Ergebnisse das Verhalten von sehr sozialen oder auch sehr unsozialen Menschen besser verstanden werden kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)