27. Dezember 2012

Ein Weinberg bringt nicht einen Wein

Der Weinkenner schwört nicht nur auf die richtige Rebsorte.

Er möchte auch einige Flaschen von seinem liebsten Weinberg oder dem besten Chateau im Keller haben. Doch das könnte trügerisch sein.

Ein Forscher aus Südafrika hat festgestellt, dass sich Trauben auf einem Weinberg erheblich unterscheiden können. Im Fachmagazin PLOS ONE schreibt er, dass Mikroben und Hefepilze auf den Trauben schon in einzelnen Parzellen anders seien. Das sorge dafür, dass die Fermentation nicht immer gleich ablaufe und so unterscheide sich am Ende auch der Geschmack.

Nach Ansicht des Forschers ist nicht die Lage des Weinbergs entscheidend. Am Ende könnten kleine Unterschiede bei Temperatur oder Sonne jede einzelne Rebe beeinflussen.

Für seine Studie hatte der Forscher der Stellenbosch Universität die Trauben von drei Weingütern untersucht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)