27. Dezember 2012

Säbelzahntiger ist nicht verhungert

Das Aussterben des Säbelzahntigers bleibt ein Rätsel.

Forscher an der Vanderbilt Universität in des USA haben herausgefunden, dass die Raubkatze jedenfalls nicht aus Mangel an Beute ausgestorben ist. Sie schreiben im Magazin PLOS ONE, das gehe aus einer Analyse des Gebisses hervor. Demnach fressen Raubkatzen, wenn die Nahrung knapp wird, größere Teile ihrer Beute, also auch die Knochen. Das lässt sich dann an Abnutzungsspuren auf den Zähnen nachweisen. Beim Säbelzahntiger aber ergab die Analyse, dass die Zähne von älteren und jüngeren Funden sich nicht wesentlich unterschieden. Das heißt: Auch kurz vor ihrem Aussterben hat die Raubkatze ihr Fressverhalten nicht auffällig geändert. Daraus schließen die Forscher, dass es keinen Mangel an Beute gab. Warum der Säbelzahntiger vor 12.000 Jahren verschwand, ist weiter unklar - es gibt viele Theorien, darunter etwa eine Veränderung des Klimas.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)