27. Dezember 2012

Weniger Ausgebildete als Stellen ab 2024

Stimmt diese Prognose, sollte in einigen Jahren niemand mehr arbeitslos sein - zumindest, so lange er eine Berufsausbildung hat.

Zwei Forschungsinstitute kommen nach einem Bericht des "Handelsblatt" zum Ergebnis, dass es bald weniger Ausgebildete als Stellen gibt. Spätestens ab dem Jahr 2024 soll es soweit sein. Ab dem Jahr 2030 könnten dann bis zu eine Million Gesellen im Handwerk fehlen.

Die Prognose kommt vom Bundesinstitut für Berufsbildung, das zum Bundesfamilienministerium gehört. Außerdem ist noch das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit beteiligt.

Heute liegt die Zahl der Fachkräfte mit Berufsausbildung dem Bericht zufolge noch über der Zahl der Stellen - es gibt zwei Millionen Ausgebildete mehr. Allerdings sind die gut ausgebildeten Menschen schlecht verteilt. Fachkräfte fehlten schon jetzt in einigen Regionen, zum Beispiel in der Pflege, in Kindergärten und in der Gastronomie.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)