27. Dezember 2012

SZ: Hetze gegen Schwule geht auch nach Stopp von "kreuz.net" weiter

Die Autoren bezeichnen Homosexualität als Todsünde.

Mit dieser Art von Hetze tummeln sie sich auch nach dem Ende des Portals "kreuz.net" weiter im Internet. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, sind entsprechende Einträge nun auf neuen Plattformen wie "gloria.tv" und "kath.net" zu lesen. Das Blatt nennt einige Einträge und zitiert die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders. Diese erklärte, es sei unerträglich, dass es keine Priester oder Webmaster gebe, die klare Grenzen setzten. Durch die jetzige Situation würden Menschen mit einer schwulenfeindlichen Einstellung darin auch noch bestärkt. Man sehe an solchen Seiten, wie stark Ressentiments gegen Homosexuelle in manchen Teilen der Gesellschaft verankert seien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)