27. Dezember 2012
Reis, Mais, Weizen - diese Getreidesorten bilden die Nahrungsgrundlage für Millionen Menschen.
Doch gerade für die bevölkerungsreichsten Länder China und Indien hat ein Forscherteam aus Minnesota festgestellt, dass sie Probleme haben, ihre Getreideproduktion zu steigern. Darüber berichtet das Fachmagazin "Nature Communications".
Sie hatten für ihre Studie Statistiken über die Erträge aus Reis, Mais, Weizen und Soja aus den Jahren 1961 bis 2008 ausgewertet. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass auf bis zu 40 Prozent der weltweiten Getreidefelder der Ertrag nicht mehr gesteigert werden konnte oder sogar fiel. Besonders auffällig sei diese Entwicklung beim Reisanbau in China und Indien. Ihrer Meinung nach kann dies künftig zu Versorgungslücken führen, da sich der Bedarf bis zum Jahr 2050 verdoppeln wird.
Reis, Mais und Weizen machen knapp 60 Prozent der weltweit verzehrten Kalorien aus. Die Wissenschaftler aus Minnesota fordern deshalb mehr Forschung und Investitionen in die Landwirtschaft.
Der Artikel in Nature Communication
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)