28. Dezember 2012

Cholesterinsenkende Medikamente könnten auch gegen im Kampf gegen Malaria helfen

Gedächtnisschwund oder Lernprobleme können Spätfolgen einer Malaria-Erkrankung sein.

Diese Folgeschäden könnten mit Medikamenten zur Senkung des Cholesterinspiegels bekämpft werden. Darüber berichten Wissenschaftler der Universität von Utah im Fachmagazin "PLOS Pathogens". Sie hatten in Tierversuchen übliche Malaria-Therapien mit sogenannten Statinen ergänzt, die sonst zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen eingesetzt werden. Nach ihrem Einsatz zeigte sich, dass die weißen Blutkörperchen weniger häufig verklumpten. Zudem hätten die Statine entzündungshemmend gewirkt. Die Gedächtnisleistung der Versuchstiere sei damit erhalten geblieben.

Selbst wenn die Krankheit behandelt werden kann, können insbesondere Kinder an Spätfolgen im Gehirn leiden. Überträger der Krankheit sind weibliche Anopheles-Mücken. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sterben jährlich mehr als eine Million Menschen an Malaria.

Hier der Link zur Studie

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)