31. Dezember 2012
Der Computerspielpreis soll laut Kulturstaatsminister Bernd Neumann in Zukunft nicht mehr an Ego-Shooter gehen.
Neumann sagte der Nachrichtenagentur dapd, in den Kategorien, an denen sich der Bund finanziell beteiligt, müsse das Kriterium kulturell und pädagogisch wertvoll erfüllt werden. Das könnten also keine gewalthaltigen Spiele sein. Wenn die Jury zu der Auffassung komme, dass ein Spiel innovativ und technisch brillant sei, das die Kriterien des Bundes nicht erfülle, dann müsse die Spielebranche den Preis alleine verleihen, ohne Beteiligung des Bundes. Diesem Verfahren haben laut Neumann alle Fraktionen im Kulturausschuss zugestimmt.
In diesem Jahr war der Preis an "Crysis 2" gegangen. Weil darin Gewaltszenen vorkommen, hatte die Entscheidung für viel Kritik gesorgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)