2. Januar 2013

Siebter Schwarzer zieht in US-Senat ein

In den USA ist Barack Obama der erste Schwarze, der es bis ganz an die Spitze geschafft hat.

Das ist etwas Besonderes: Schließlich gibt es nur einen Präsidenten auf einmal. Im Senat sollten schwarze Senatoren eigentlich keine große Sache sein - dort gibt es einhundert Sitze. Seit dem 18. Jahrhundert saßen dort trotzdem nur sechs Afro-Amerikaner. Nummer sieben soll morgen der Republikaner Tim Scott werden, für den Staat South Carolina. Er ist der Nachfolger für einen Parteikollegen, der das Amt wechselt. Seine Ernennung bezeichnete die Gouverneurin des Staates als historischen Tag.

In einem Blog des US-Magazins "New Yorker" heißt es, der Erfolg Scotts könne allerdings zu peinlichen Situationen für Republikaner wie Demokraten führen. Erstere müssten sich plötzlich als Überschreiter von Rassengrenzen erklären. Die Demokraten wiederum seien wenig begeistert von Scotts politischen Ansichten: Der steht der rechten "Tea Party"-Bewegung nahe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)