3. Januar 2013
Jetzt noch eine Meldung aus unserer Serie Winterphysik: Wieso ist es auf dem Eis glatt?
Daran ist Schmelzwasser auf der Oberfläche schuld. Genau genommen müsste der beliebte Wintersport also nicht Schlittschuh laufen heißen, sondern Schlittschuh schwimmen. Denn die Schlittschuhe verursachen beim Gleiten über die Oberfläche des Eises Reibung. Dadurch entsteht Wärme, die das Eis unter den Kufen schmelzen lässt. Es bildet sich ein dünner Wasserfilm, auf dem der Schlittschuhläufer rutscht. Damit er überhaupt in Bewegung kommt, muss er die sogenannte Haftreibung überwinden.
Ist er einmal in Schwung gekommen, wirkt die Gleitreibung. Sie ist allerdings deutlich schwächer, also bis zu hundert Mal kleiner als die Haftreibung. Der Wasserfilm minimiert also die Reibungskräfte und ermöglicht das Gleiten auf der Oberfläche.
Diese Meldung ist ein Beitrag von Studierenden des Studiengangs Wissenschaftsjournalismus der Hochschule Darmstadt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)