3. Januar 2013

Serie Winterphysik: Warum gleicht keine Schneeflocke der anderen?

Zum Schluss noch eine Meldung aus unserer Serie Winterphysik: Wenn es schneit, erscheint uns jede der weißen Flocken gleich. Doch wir sollten genauer hinschauen.

Auf den ersten Blick durch ein Mikroskop sehen Schneeflocken tatsächlich erst einmal gleich aus: Denn alle haben die selbe sechseckige Grundstruktur. Das liegt daran, dass sich Wasserstoff- und Sauerstoffatome immer in einem bestimmten Winkel aneinander anlagern. Friert das Wasser, ordnen sich die Moleküle also im sechseckigen Muster an. Trotzdem gleicht keine Schneeflocke der anderen. Ihre Einzigartigkeit erhalten sie nämlich auf dem Weg zur Erde. Die kleinen Eiskristalle passieren verschiedene Luftschichten, und so auch unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten. Dabei lagern sich die Wassermoleküle aus der Luft an den verschiedenen Seiten des Eiskristalls an. So ist jede Flocke einzigartig.

Diese Meldung ist ein Beitrag von Studierenden des Studiengangs Wissenschaftsjournalismus der Hochschule Darmstadt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)