3. Januar 2013

Studie über den "typischen Minijobber"

Wo gibt es wohl die meisten Mini-Jobber?

Die Antwort: "Im Osten" ist falsch. Tatsächlich ist der Anteil der 450-Euro-Jobs im Westen am höchsten.

Das ist ein Ergebnis einer Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach ist der typische Minijobber weiblich und lebt auf dem Land.

In westdeutschen Bundesländern arbeite mehr als jede vierte berufstätige Frau in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis.

Die Wissenschaftler haben auch untersucht, wo es die meisten Minijobber gibt. Im deutschlandweiten Vergleich nimmt die Stadt Delmenhorst in Niedersachsen den Spitzenplatz ein. Dort ist jeder dritte Arbeitsplatz ein 450-Euro-Job - gefolgt vom Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz und dem Landkreis Grafschaft Bentheim in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)