3. Januar 2013

Sensor-Strampler gegen plötzlichen Kindstod

Es ist die häufigste Todesart für Kleinkinder in Industrienationen: Der plötzliche Kindstot.

Die Kinder hören auf zu atmen - warum ist bisher nicht vollständig geklärt.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin haben jetzt einen Sensor entwickelt, der in Baby-Strampler eingebaut werden kann. Er passt sich dem Körper an, soll kaum zu spüren sein und Alarm schlagen, wenn das Kind nicht mehr atmet.

Bisher ist der Sensor-Strampler noch im Versuchstadium. Die Forscher glauben aber, dass sie ihn kostengünstig entwickeln könnten.

Neu ist ihren Angaben zufolge vor allem die biegsame und dehnbare Leiterplatte. Sie komme auch für andere Anwendungen in Frage: Beispielsweise für Druckverbände nach Verbrennungen. Der Sensor könne Pflegekräften genau signalisieren, wie der Verband optimal angelegt wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)