3. Januar 2013
Sportwissenschaftliche Studien schauen zu selten auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen der Deutschen Sporthochschule Köln. Im unieigenen Wissenschaftsmagazin schreiben sie, viele Studien ignorierten die Relevanz des Geschlechts. Besonders bei Arzeimitteltests seien Ergebnissen von männlichen Probanden einfach auf Frauen übertragen worden. Wurden Frauen und Männer untersucht, sei in nur sieben Prozent der Fälle eine geschlechtersensible Analyse ersichtlich gewesen.
Die Forscherinnen werteten für ihre Studie die Abstracts von allen sportmedizinischen Studien aus, die zwischen 2005 und 2008 in den größten Datenbanken veröffentlicht wurden. Insgesamt waren das knapp 3.000.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)