4. Januar 2013
Zum Tangotanzen braucht man zwei.
Normalerweise wird dieser Satz benutzt, um zu erklären, dass für einen Streit immer zwei Personen verantwortlich sind. In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires wird er jedoch ganz anders interpretiert: Am psychiatrischen Krankenhaus Borda dient der körperbetonte Tanz als Maßnahme zur Therapie psychisch Kranker und älterer depressiver Patienten.
Wie die Koordinatorin der Krankenhaus-Tangokurse erklärt, seien die Patienten während der Tanzstunde konzentriert und damit beschäftigt, die richtigen Schritte zu machen. Demnach hilft Tango den Patienten, ein aktives Sozialleben zu führen und sich ihrer Umwelt zu öffnen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)