4. Januar 2013
Mit dem Ruf nach einer Reform des politischen Systems macht man sich in China keine Freunde.
Diese Erfahrung hat eine chinesische Internetseite namens "Die Annalen des Gelben Kaisers" gemacht. Sie hatte in einem Artikel gefordert, die Verfassung von 1982 als Grundlage für politische Reformen heranzuziehen. Darin werden zentrale Bürgerrechte wie Meinungs- und Pressefreiheit garantiert. Doch die regierende kommunistische Regierung erwartet von ihren Medien, dass sie als ihr Sprachrohr funktionieren.
Auf der Homepage der "Annalen des Gelben Kaisers" prangt aktuell das Bild eines Kartoon-Polizisten. Dazu gibt es die Info, die Seite sei gesperrt worden, weil sie nicht bei den Behörden registriert sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)