4. Januar 2013

Hamburger Forscher entwickeln kleinste Magnete

Im ersten kommerziell erfolgreichen Computer Ende der 50er-Jahre war die Festplatte groß wie ein Schrank, eine Tonne schwer und konnte nicht mal fünf Megabyte speichern.

Heute passen beispielsweise auf 2,5-Zoll-Festplatten zwei Terrabyte - und das auf einer Größe von sieben mal zehn Zentimetern. Im Vergleich zur Ur-Festplatte eine Steigerung um das 400.000fache - und das auf kleinstem Raum.

Diese Entwicklung geht aber immer noch weiter. Die Grundlage ist die Entwicklung kleiner Magnete, denn die Festplatten-Oberfläche wird magnetisiert, die Informationen dann durch das Abtasten der Oberfläche abgerufen.

Forschern der Hamburger Universität ist jetzt nach einem Bericht der Fachzeitschrift "Science" erstmals gelungen, kleinste Magnete aus jeweils nur fünf Eisenatomen zu entwickeln. Dazu nutzten sie ein selbst entwickeltes Supermikroskop. Mit ihm ist es laut Bericht möglich, die magnetischen Eigenschaften von Atomen zu bestimmen.

Mit diesen Ergebnissen sei es möglich, die ultimativen Grenzen für die weitere Miniaturisierung von magnetischen Datenspeichern wie Festplatten auszuloten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)