4. Januar 2013
Mit den Schwanzfedern die Weibchen beeindrucken:
Das können nicht nur Vögel, sondern dazu waren offenbar auch schon Dinosaurier in der Lage. Das hat der US-Antrophologe Scott Persons von der Universität Alberta entdeckt.
Er untersuchte ein Dinosaurier-Fossil mit gut erhaltenen Schwanzknochen. Dabei stellte er fest, dass die Knochen an der Schwanzspitze zahlreich und eng miteinander verbunden waren. Eine solche Struktur findet sich heute nur noch bei Vögeln. Weil der untersuchte Dinosaurier - ein Oviraptor - aber nicht fliegen konnte, glaubt Persons an einen gefiederten Schwanz, der zur Partnerwerbung diente.
Der Antrophologe schreibt in einem Fachblatt ("Acta Palaeontologica Polonica"), dass Dinosaurier in der Kreidezeit alles mit Federn gemacht hätten, was auch moderne Vögel tun. Vom Werben über das Fliegen bis hin zum Kälteschutz.
Den untersuchten Oviraptor beschreibt Persons als "visuellen Exhibitionisten": Neben der wedelnden Schwanzflosse habe er auch prominente Knochenhöcker auf dem Kopf gehabt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)