4. Januar 2013
In Hollywood-Filmen ist es ein beliebtes Weltuntergangsszenario: Der Asteroiden-Einschlag mit möglicher Menschheitsvernichtung.
Auch in der Realität besteht grundsätzlich Gefahr. Das Magazin "Spektrum" schreibt, dass die NASA dabei ist, alle sogenannten NEOs - also Near Earth Objects aufzuspüren, die größer als einen Kilometer sind. Zu 90 Prozent sei das abgeschlossen. Allerdings seien auch kleinere Asteroiden eine Gefahr - auch wenn die allermeisten von der Atmosphäre abgefangen würden.
Im Jahr 1908 sei aber ein 50-Meter-Asteroid in Sibirien eingeschlagen und habe 2.000 Quadratkilometer Wald vernichtet.
Laut "Spektrum" plant die Europäische Raumfahrtagentur "ESA" ein Programm, um einen möglichen Einschlag kleinerer Asteroiden vorherzusagen. Und zwar so, dass eine Vorwarnzeit von drei Wochen bleibe. Nötig seien dafür vier Teleskope. Diese seien dann in der Lage den Himmel einmal pro Nacht komplett zu scannen.
Das Magazin zitiert einen ESA-Forscher. Er hoffe, dass das Budget den Bau zumindest eines solchen Teleskops innerhalb von vier Jahren erlaube.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)