4. Januar 2013

Künstlicher "Bademeister" soll Ertrinken verhindern

Der technologische Fortschritt hat schon den einen oder anderen Arbeitsplatz überflüssig gemacht.

Trifft es jetzt auch die Bademeister und Rettungsschwimmer? Forscher der Universität von Tokio sind gerade dabei, einen künstlichen Aufpasser gegen das Ertrinken zu entwickeln.

Bisher gibt es in einigen Schwimmbecken schon Ultraschall-Sensoren, die erkennen, wenn ein Objekt zu lange unter Wasser ist. Aber an Stränden oder Flüssen sind solche Systeme nur schlecht einsetzbar. Die Japaner wählten deshalb einen anderen Ansatz.

Die Wissenschaftler klebten Drucksensoren auf eine Testperson, die so tun sollte als würde sie ertrinken: panische, rotierende Armbewegungen bei senkrecht im Wasser stehendem Körper. Die Sensoren konnten einen Ertrinkenden so relativ zuverlässig erkennen. Jetzt wollen die Wissenschaftler noch einen Geschwindigkeitsmesser zu den Sensoren dazupacken, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. In Kombination mit einer Art selbstaufblasbarem Notfall-Kissen am Körper könnten so effektiv Leben gerettet werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)