7. Januar 2013

Gehirn sieht den Raum, auch wenn wir gerade nicht gucken

Das Sprichwort "Aus den Augen, aus dem Sinn" ist damit wissenschaftlich widerlegt.

Zwei Neurowissenschaftler der Universität Tübingen haben die Region des Gehirns ermittelt, in der Informationen der Umgebung verarbeitet werden - und zwar solche, die außerhalb des Blickfelds liegen. Sie maßen Hirnaktivitäten bei Probanden, wenn diese Gegenstände in einem Raum zuordneten. In der Fachzeitschrift Current Biology schreiben sie, dass die Forschung unter anderem Kranken helfen soll. Demnach gibt es Menschen, die wegen einer Störung im Gehirn Dinge nicht räumlich wahrnehmen können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)