7. Januar 2013
Vögel nutzten nicht immer ihren Schnabel, um Beute zu verspeisen.
Vor 125 Millionen Jahren hatten die urzeitlichen Vorfahren der Tiere richtige Zähne. Das Fossil eines besonders interessanten Urvogels haben US-Forscher in China entdeckt. Das spatzengroße Tier hatte demnach ein so robustes Gebiss, dass es sogar stark gepanzerte Insekten oder Krustentiere zerbeißen konnte. Furchen und Rillen im Zahnschmelz verhinderten demnach, dass die schwere Kost das Gebiss auf Dauer beschädigte.
Warum die Urzeit-Vögel mit Zähnen am Ende der Kreidezeit ausstarben, ist der Wissenschaft ein Rätsel. Zu Lebzeiten seien sie jedenfalls sehr erfolgreich gewesen.
Der Artikel ist im "Journal of Vertebrate Paleontology" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)