7. Januar 2013

Wikipedia mangelt es an Autoren - und ist selbst schuld

Die Wikipedia verliert ihre Autoren.

Davor warnt Aaron Halfaker von der Universität Minnesota in einer Fachzeitschrift. Seine Untersuchungen haben ergeben, dass die Zahl der Mitarbeiter und freiwilligen Verfasser seit 2007 stark geschrumpft ist - von einst 56.000 auf nur noch 35.000.

Als Gründe nennt Halfaker die Qualitätskontrolle bei Wikipedia. Zur Verbesserung der Inhalte seien in den vergangenen Jahren Programme und Algorithmen eingeführt worden, die vermeintlich schlechte Beiträge neuer Autoren automatisch löschten. Das sei entmutigend und führe dazu, dass sich immer weniger Menschen an einen Artikel für die Wikipedia wagten.

Wikipedia wurde vor zwölf Jahren gegründet. Das Online-Lexikon erscheint heute in 285 Sprachen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)