7. Januar 2013
Die genetische Analyse brachte es an den Tag.
Nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern der Columbia Universität in New York gibt es einen Zusammenhang zwischen Epilepsie und Migräne. Die Wissenschaftler hatten genetische Daten von mehr als 500 Familien ausgewertet, in denen Epilepsie vorkommt. Das Ergebnis: Anfallsleiden in der nahen Verwandtschaft erhöhen das Risiko, schwere Migräne zu entwickeln, ganz erheblich, und zwar dann, wenn mehr als drei Familienangehörige betroffen sind. Die Forscher sehen darin einen Beweis, dass hinter dieser Regel eine genetische Verbindung steckt. Denn das Risiko sei höher, wenn enge Verwandte Epileptiker seien und niedriger, wenn die Störung in der entfernteren Familie auftritt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)