7. Januar 2013

Top 3 der Vorschläge für das Unwort des Jahres

Wer gewinnt den Titel "Unwort des Jahres"?

Das soll nächste Woche feststehen. Schon jetzt wurde aber bekanntgegeben, welche Begriffe am häufigsten für den Titel vorgeschlagen wurden. Die Sprecherin der Jury, Nina Janich, sagte, am meisten seien die "Schlecker-Frauen" genannt worden, gefolgt von "Anschlussverwendung". Der Begriff stammt von Wirtschaftsminister Philipp Rösler. Er hatte den entlassenen Drogerie-Angestellten empfohlen, schnell einen neuen Job zu finden. Das bezeichnete er als "Anschlussverwendung". Auf Platz drei der Vorschläge für das "Unwort des Jahres" steht die "moderne Tierhaltung", eine Umschreibung für Massentierhaltung.

2011 waren übrigens die "Döner-Morde" Unwort des Jahres, so hatten einige Medien die rechtsextrem motivierte Mordserie an Imbissbesitzern genannt.

Das Unwort wird auch in den USA gekürt. Dort steht es schon fest: Gewonnen hat "fiscal cliff", die Fiskalklippe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)