8. Januar 2013
2.000 Jahre lang lag die Arznei auf dem Meeresboden - in einem Schiff vor der italienischen Küste.
Die Chemikerin Erika Ribechini von der Universität Pisa hat nun analysiert, woraus das Präparat bestand. Der graue Stoff - aufbewahrt in einem Zinkgefäß - bestand auch selbst überwiegend aus Zink. Außerdem fanden sich in den Bröckchen Spuren von Stärke, Pflanzenpollen, Eisenoxid, Bienenwachs und Kiefernharz.
Die Forscherin glaubt, dass das antike Medikament gegen Augen- und Hautleiden verabreicht wurde. Vermutlich sei es direkt auf die Lider aufgetragen worden. Was es bewirken sollte, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift "PNAS" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)