8. Januar 2013

Irakische Archäologen finden 1.400 Jahre alte Goldmünzen

Das Sassaniden-Reich war eine persische Großmacht und Rivale des römischen Reiches.

Aus der Zeit der Sassaniden sind im Irak nun Goldstücke aufgetaucht. Wie irakische Behörden mitteilten, haben Archäologen südöstlich von Bagdad insgesamt 66 Münzen entdeckt, sie sind mehr als 1.400 Jahre alt. Die Goldtaler zeigen das Bildnis eines Königs oder Gottes sowie Flammen. Die Authentizität wird im Labor überprüft. Anschließend sollen die Goldstücke im Nationalmuseum von Bagdad ausgestellt werden.

Das irakische Nationalmuseum war bei den Unruhen nach dem Einmarsch der US-Truppen vor zehn Jahren geplündert worden. Rund 15.000 Exponate sollen damals abhanden gekommen sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)