8. Januar 2013
Die Bilder zeigen junge bärtige Männer, mit Zigarren im Mund, im dichten Gestrüpp der Sierra Maestra.
Diese Schwarz-Weiß-Fotos von Fidel Castro und Che Guevara sind zu Sinnbildern der kubanischen Revolution geworden. Geschossen hat sie der spanische Fotoreporter Enrique Meneses. Wie nun bekannt wurde, ist Meneses vorgestern in Madrid im Alter von 83 Jahren gestorben.
Meneses hatte die Rebellen Ende der 50er Jahre mehrere Monate lang begleitet und war dafür einige Tage ins Gefängnis gesperrt worden. Angeblich hat eine junge Frau die Negative in ihrer Kleidung versteckt ins Ausland geschmuggelt. Die Aufnahmen aus Kuba machten Meneses weltbekannt. Der Spanier berichtete aber auch über die Suez-Krise und den Bosnien-Krieg. Zugleich betreute er Zeitschriften und Fernsehsendungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)