8. Januar 2013
Die Fahrräder sind komplett weiß angestrichen, von Kunstblumen umrankt und stehen an besonders gefährlichen Straßen.
Die so genannten "Geisterfahrräder" sollen an tödliche Unfälle mit Radfahrern erinnern. Darüber berichtet die Katholische Nachrichtenagentur. Allein in New York City gibt es rund 100 solcher "Ghost Bikes". In der Ostküsten-Metropole gibt es kaum Radwege, die Straßenverhältnisse sind beengt. Doch es bewegt sich was: eines der politischen Hauptanliegen von Bürgermeister Michael Bloomberg ist die Förderung des Radverkehrs, hunderte Kilometer Radwege sollen deshalb gebaut werden.
Die Idee für die "Ghost Bikes" entstand im US-Bundesstaat Missouri vor etwa zehn Jahren. Inzwischen gibt es sie auch in Deutschland, unter anderem in Berlin, Köln und Rosenheim.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)