8. Januar 2013
Wie gefährlich sind eigentlich Gehirnerschütterungen beim Sport?
Um das zu untersuchen, gibt es nun eine große Studie in den USA, die durch die "National Academy of Science" organisiert wird. An der Studie werden Schüler aller Altersklassen sowie Militärangehörige teilnehmen. Die Ergebnisse sollen Ende dieses Jahres vorgestellt werden.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, ob Gehirnerschütterungen Auslöser für psychische Erkrankungen wie Depressionen sein können. Im Mai 2012 war nach dem Selbstmord des Profi-Footballers Junior Seau über einen möglichen Zusammenhang zwischen einer früheren Gehirnerschütterung und sein Depression gesprochen worden. 2.000 Football-Spieler hatten ihre Liga verklagt, weil sie sich zu wenig vor Verletzungen geschützt fühlten.
Eine Gehirnerschütterung kann offenbar bestimmte Areale im Gehirn beeinträchtigen, die bei einer depressiven Erkrankung betroffen sind. Grund ist möglicherweise Sauerstoffmangel.
Dieser Fachmagazin-Artikel diskutiert den Zusammenhang zwischen Gehirnerschütterungen und Depressionen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)