8. Januar 2013
Der Streit zwischen Kabel Deutschland und den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern über die Einspeiseentgelte wirkt sich nun auf die Zuschauer aus.
Sender müssen dem Kabelbetreiber eigentlich Geld dafür zahlen, dass der sie verbreitet. Dagegen hatten sich ARD und ZDF gewehrt und die Verträge zum Jahresende auslaufen lassen.
Seit heute hat Kabel Deutschland nun sein Angebot von ARD und ZDF eingeschränkt. Digitalkunden bekommen jeweils nur noch eine Variante von Regionalprogrammen zu sehen. Konnte man früher also etwa die "Lokalzeit Bonn" und die "Lokalzeit Köln" oder das "Thüringen Journal" und den "Sachsenspiegel" gucken, gibt es jetzt nur noch ein Programm. Das ist das gesetzliche Minimum, das Kabel Deutschland auch ohne die Einspeiseentgelte übertragen muss.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)