8. Januar 2013
Auf einer Karte im Internet hatte eine Lokalzeitung alle Waffenbesitzer in einer Region der USA eingetragen - und damit nach dem Schulmassaker von Newtown für viel Aufregung gesorgt.
Jetzt müssen die Journalisten der "Journal News" selbst von bewaffneten Sicherheitskräften geschützt werden. Darüber berichtet der Branchen-Dienst "meedia". Denn wie die Verlegerin Janet Hasson in der "New York Times" sagt, erhält die Redaktion Morddrohungen.
Waffenfreundliche Blogger hätten die Adressen von "Journal-News"-Mitarbeitern ins Netz gestellt. Außerdem sei auch veröffentlicht worden, in welche Schulen die Kinder der Mitarbeiter gingen.
Die Veröffentlichung der Daten der Waffenbesitzer in Form von Google Maps ist nach dem Informations-Freiheits-Gesetz legal.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)