9. Januar 2013

Pubs bekommen Hilfe von britischer Regierung

Sie dürfen nicht sterben!

Die britische Regierung macht sich stark für die traditionellen Pubs. Die sind schon seit einiger Zeit in Gefahr, weil ihre Pächter von Pub-Großunternehmen Knebelverträge aufgedrückt bekommen. Nun stellte Wirtschaftsminister Vince Cable eine Initiative vor, die Kneipen-Wirte vor überhöhten Pacht- und Getränkepreisen schützen soll. Sonst wären ihre Gewinnspannen zu schmal. Nach Angaben eine Branchenverbandes schließen in Großbritannien jede Woche knapp 18 Pubs.

Der Wirtschaftsminister betonte, im vergangenen Jahr habe die Regierung den Großkonzernen eine letzte Chance gegeben, ihr Verhalten zu ändern und eine Selbstregulierung des Marktes herbeizuführen. Das habe eindeutig nicht ausgereicht. Deshalb soll es künftig einen Ombudsmann geben, der bei Streitigkeiten vermitteln kann. Im äußersten Fall soll er auch Strafen gegen die Konzerne verhängen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)