9. Januar 2013
Ziel ist die Erforschung einer der größten ungelösten Fragen der Neurowissenschaften: nämlich wie sich die Verarbeitung von Sinneseindrücken und das Verhalten gegenseitig beeinflussen. Zum Beispiel, ob ein Tier mit Jagd oder Flucht reagiert, wenn es etwas sieht.
Deutschland und Israel haben in Jerusalem ein gemeinsames Hirnforschungszentrum eingeweiht. Die Wissenschaftler sollen dort die neuronalen Schaltkreise erforschen, die Bausteine des Gehirns. Dabei arbeiten sie an Tieren wie der Fliege und der Maus.
Die Max-Planck-Gesellschaft ist überzeugt, dass sich die beiden Partner des neuen Forschungszentrums hervorragend ergänzen: Die israelischen Wissenschaftler seien mehr theoretisch ausgerichtet und der deutsche Ansatz stärker experimentell geprägt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)