10. Januar 2013

FAZ: Philatelist spricht über die 3-Cent-Marke

Sie ist sehr schlicht, aber zurzeit durchaus beliebt - die 3-Cent-Briefmarke.

Es gibt sie, weil sich das Porto für einen Brief am 1. Januar von 55 auf 58 Cent erhöht hat. Damit die alten Marken trotzdem noch verklebt werden können, musste also eine Zusatz-Marke her. Wie der Vorsitzende des Philatelisten-Verbands, Erhard Mörschel, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagt, ist das Design der Marke deshalb auch so unspektakulär: die Marke werde ja nur vorübergehend gebraucht. Sie ziert lediglich eine große graue Drei. Dennoch sei die Marke für posthistorisch ausgerichtete Briefmarkensammler interessant. Sollte es Marken mit Druckfehlern, wie etwa Flecken auf der grauen Drei geben, könnten diese sogar an Wert gewinnen. Ob die Marke einmal richtig wertvoll wird, hängt laut Mörschel auch davon ab, auf welchen Briefen oder Postkarten sie klebt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)