10. Januar 2013

Rossmann klagt gegen Rundfunkbeitrag

Rund 200.000 Euro statt bisher knapp 40.000 - das ist zu viel, findet die Drogeriemarktkette Rossmann.

Sie klagt deshalb beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof gegen den neuen Rundfunkbeitrag, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Seit dem 1. Januar muss jeder Haushalt in Deutschland 17,98 Euro im Monat bezahlen. Bei Firmen richtet sich der Beitrag nach unterschiedlichen Faktoren, wie der Zahl der Filialen, Mitarbeiter oder Betriebswagen. Bereits vor einigen Tagen errechnete das "Handelsblatt", dass neben Handelsketten auch andere Unternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Bahn mit höheren Kosten zu rechnen hätten.

Es gibt auch Gewinner der Gebührenumstellung: So berichtet die "FAZ" heute ebenfalls über eine Wohngemeinschaft mit 60 Bewohnern in Düsseldorf. Sie müssten fortan nur noch einmal die Gebühr bezahlen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)