10. Januar 2013
Sie sind mehr als 2000 Jahre alt - aber ausgezeichnet erhalten.
Archäologen haben in der Nähe von Rom sieben antike Statuen entdeckt, die den Mythos von Niobe aus den "Metamorphosen" des Dichters Ovid darstellen. Nach Angaben der Grabungsleiterin fanden sie die gut erhaltenen zwei Meter hohen Statuen auf einem Areal, das zum Besitz des römischen Generals Valerio Messala gehört. Der war ein Förderer des Dichters Ovid. Nun stellt sich Althistorikern die Frage, ob die Statuen Ovid inspiriert haben, oder ob Messala durch den Dichter angeregt wurde, die Statuen im ersten Jahrhundert vor Christus anfertigen zu lassen.
Dem Mythos zufolge hatte Niobe 14 Kinder. Sie prahlte damit auch vor der Göttin Leto, die nur zwei Kinder hatte. Daraufhin töteten Letos Kinder die von Niobe, woraufhin Niobe vor Kummer versteinerte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)