10. Januar 2013
"Nordkorea droht eine wirtschaftliche Rückständigkeit, die nicht mehr aufzuholen ist."
Diese Meinung vertritt der Google-Manager Eric Schmidt. Er war gerade mit einer US-Delegation in Nordkorea - nach eigenen Angaben, um Meinungen über die offene und freie Nutzung des Internets auszutauschen. Schmidt bezeichnete das Internetumfeld in Nordkorea als "sehr restriktiv". Das Netz sei nicht öffentlich und auf das Land beschränkt. Genutzt werde es nur von Regierungsbeamten, dem Militär und Universitäten.
Schmidt betonte noch einmal, er sei als Privatmann nach Nordkorea gereist. Der Google-Manager war unter anderem mit Ex-Gouverneur Bill Richardson unterwegs. Das US-Außenministerium hatte den Zeitpunkt der Reise kritisiert, weil Nordkorea noch im Dezember eine Rakete getestet hatte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)