11. Januar 2013
In unserer Rubrik "Glasklar" blicken wir ins Lexikon und fragen uns: "Was sind eigentlich Neumen?"
Neumen sind frühmittelalterliche Notenzeichen. Sie standen über den Textworten - in Form von Punkten, Strichen und Haken. Sie gaben aber nur die ungefähre Tonhöhe und -dauer einer Melodie an. Dem Sänger dienten sie als Gedächtnisstütze.
Neumen entstanden vermutlich aus den Dirigierbewegungen der Leiter von Sängergruppen, mit denen sie das Auf und Ab der Melodie darstellten. Im 10. Jahrhundert begann man, durch Einführung von Linien die Tonhöhen genauer anzuzeigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)