11. Januar 2013
Sie gelten als das beste Fleisch der Welt.
Kobe-Steaks aus Japan stammen von Rindern, die angeblich auf Wellnessfarmen leben. Jedes Tier soll einen eigenen Physiotherapeuten haben. Und im Stall läuft angeblich klassische Musik. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt jetzt, dass nur ein sehr kleiner Kern Wahrheit hinter diesem Mythos steckt.
Die Lebensbedingungen seien zwar gut, glichen aber keinem Leben im Wellnesshotel. In Wirklichkeit liege die gute Qualität des Fleisches am besonderen Erbgut der Kobe-Rinder und am Futter. Die Rinder bekommen in den ersten Wochen nur Heu, anschließend eine Futtermischung mit besonders hohem Energiegehalt. Die Mischung wird laut "SZ" aber geheimgehalten. Steaks von Koberindern haben einen hohen Fettgehalt und bestehen aus mehr Weiß als Rot. Ein Steak kostet rund 200 Euro. Die Tiere zählen zum nationalen Erbe Japans und dürfen nicht exportiert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)